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Oktober/November 2025 – Igel „Emile“ 😊
Es ging dann alles ziemlich schnell. Ich habe mit der Igelhilfe in Eigeltingen Kontakt aufgenommen, ihn dort vorgestellt und dann wieder mit zu uns genommen. Jörg taufte ihn auf „Emile“ (Pate: aus dem Film „Ratatouille“ Remys Bruder EMILE (der Name wird auf „i“ betont), und er zog in unserer Waschküche ein. Ein ruhiges und sicheres Plätzchen, denn: wir leben hier mit 3 Cairn-Terrieren, denen man nichts vormachen kann – die riechen einen Igel, und das auch „ums Eck“ (Igel in einem Teil des Gartens unterwegs, die Cairns sehen ihn nicht und stürmen doch zielgerade drauflos), denen (es sind ja Jagdhunde) kocht das Blut. Das gilt auch für alle Bodenplätze im Keller, so blieb nur, die Kellerbehausung hochzustellen.
Einziger Störfaktor war ich – wenn ich zum Wiegen und Putzen auf ihn zukam. Der tägliche Service wie man so sagen kann. Aber: watt-mutt-datt-mutt. Ich glaube, ich fand das jeweils spannender als er. Ich sah und sehe es so: ich habe kurzzeitig eine Verantwortung für ein wildes Leben übernommen (Igel steht unter Naturschutz), und das mit allem Respekt – das erlebt man ja auch nicht immer bzw. nicht jeder. Die kurze Zeit mit ihm bei uns im Haus habe ich in einer Tabelle festgehalten, konnte so sehen, wie er sich entwickelt, und das alles in Ordnung war.
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Nach Ab-/Rücksprache mit der Igelhilfe Eigeltingen ging es nun für den kleinen Knopf in die 1. Phase der Auswilderung: er zog aus dem Haus in sein Gehege im Garten um. Das hatte ich so schnell nicht erwartet. Viel mehr war ich davon ausgegangen, ihn erst nach dem Winter umzusiedeln. Ich sehe aber, dass es richtig war, ihn in die Natur zurück zu bringen. Emile lebt in seinem Gehege, seinem Haus (na klar: als ich ein Igelhaus suchte, waren alle ausverkauft – schließlich wollen alle den Leuten Weihnachten verkaufen, Igel sind wohl eher im Herbst „IN“ – ich habe das letzte irgendwie mögliche Haus gekauft, auch wenn es nur ein profanes Nagerhaus ist). Unser Igel fühlt sich aber wohl wohl (was für ein Satz … 😅). Er hat sich häuslich eingerichtet. „Schotten dicht“ – für ein Tellerchen Futter kommt er aber aktuell noch aus seinen 4 Wänden raus. Mal sehen wie lange noch, bis er sich zum Winterschlaf einigelt.
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1x Umzug bitte …
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Gleich nach dem Um-/Einzug =

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Und heute, 2 Tage später, sieht sein Heim so aus =

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„Wenn der Hausmeister auf Kontrollgang ist … 🧐😅 … „
Hier: 01.26 vs. 11.01.26 (dazwischen: Kontrolle ohne Fotos, es war alles wie immer – ruhig und still und unverändert) . Emile war wohl doch mal kurz wach/draußen (na dann: finde den Unterschied).

Ich schaue regelmäßig nach dem Rechten und hoffe, dass es unserem Kleinen da gut geht. Heute habe ich nun zum ersten Mal ein Foto, das von den bisherigen abweicht. Na, und gefressen hat er auch ein bisschen was, denn SO habe ich den Napf mit den getrockneten Insekten da ganz sicher nicht hingestellt und ich hoffe natürlich dass Emile sich ein/zwei Happen genommen hat, also kein „Mitfresser“ da unterwegs war …

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Dem Igel folgte eine Wildtierkamera. Logisch irgendwie. Nun wollte ich auch wissen und sehen, was da draußen so los ist. Wir vermuteten, einen weiteren Igel im Garten irgendwo (vielleicht unter den Treppenstufen zur Eingangstür, aber das lässt sich nicht feststellen – wir können ja nicht einfach mal eben so die Treppenstufen da entfernen 🙃).
Nun wissen wir: nix Igel – Nachbars Katze(n). Na prima. Wenn ich eine Katze hätte haben wollen, dann hätte ich mir eine gekauft! So aber: Mistvieh. In unserem Garten hast du nichts verloren. Ist ja auch klasse – Katze mit Freigang, und die versch…. einem dann den Garten, oder und noch viel schlimmer neulich: da hat die uns ihren „Katzenhaufen“ direkt vor die Eingangstür zu unserem Camper gesetzt, und Jörg ist da reingetreten.
Und JA – es war eine der Katzen. Über Nacht. Wir waren noch bis Einbruch der Dunkelheit am Ein- und Aussteigen, und das sauberen Fusses. Am nächsten Morgen (Jörg hatte was im Camper vergessen, er musste gleich früh morgens nochmal da rein) – *zack* die Sauerei, die Jörg erst bemerkte, als er den Dreck auf dem Teppich im Camper eingesaut hatte. Wie angenehm die Putzarbeit war, ist vorstellbar. Und dass wir damit „einen Hals“ gegen das Vieh schieben, ebenfalls … 😠.

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